Tagung Programm

28.2.- 1. 3. 2020 FREITAG – SONNTAG:

Anthroposophische Kunsttherapie – Tagung: Wille und Ich-Kraft


2. Kunsttherapie-Tagung: Wille und Ich-Kraft

28.2.-1.3.2020

das Programm folgt in Kürze

 

 

28.-1. 3. 2020 FREITAG – SONNTAG:

„Anthroposophische Kunsttherapie – Wille und Ich-Kraft
Kunsttherapie Tagung im Rudolf Steiner-Haus Berlin

28.2. FREITAG, 18-21 Uhr
29.2. SAMSTAG, 9:30 -21 Uhr
01.3. SONNTAG, 9:30 – 13:30 Uhr

Workshops am Samstag, den 29.Februar und Sonntag, den 1. März 2020

1a) und 2a) Gespräch und malerische Übungen:
„Kunsttherapeutische Ziele und Wege bei Menschen mit Depression“

Im Krankheitsbild der Depression scheinen Willenskräfte und Ichkräfte verschüttet zu sein.
Anhand von Erstbildern von Menschen mit Depression gehen wir dieser These nach und versuchen im Gespräch und mit malerischen Übungen, kunsttherapeutische Ziele und Wege zu entwickeln.

Sabine Olearius, MA, Dipl. –Kunsttherapeutin (FH), Mentorin BVAKT, Übungsleiterin Kreatives Stressmanagement BVAKT®, HP Psychotherapie, Freie Praxis: atelier baustelle


1b) „Selbstwert / Selbstakzeptanz / Selbstmitgefühl / Selbstwirksamkeit“
Achtsamkeitsbasiertes Verfahren im klinischen Konzept

Bettina Bechen, Kunsttherapeutin, M.A.
Therapeutin für Sozial- und Pflegeberufe in Dialektisch Behavioraler Therapie (DBT), Weiterbildung in Achtsamkeitsbasierten Verfahren Bildende Künstlerin


1c) Plastizieren: „Plastik: Ich will!“

Daumenballen, Ballenhand, Ichgeführter Wille – Beim Übungen, wärmend, aktivierend und zentrierend, Psychiatrie, Psychosomatik

3d) Malen und Formenzeichnen: – öffentlich
„Stressbewältigung – Selbstwahrnehmung und Ichstärkung.“

Stressbewältigung und Ichstärkung – Ich bin! Mit malerischen und zeichnerischen Übungen verwandeln wir belastende Erlebnisse und ermöglichen die Erfahrung von Kraft und Selbstwirksamkeit. Psychiatrie, Psychosomatik

Angela Freyer, Anthroposophische Kunsttherapeutin BVAKT, Mentorin, HP Psychotherapie, Biographiearbeit, Kunsttherapeutische Psychotraumatologie, Notfallkunsttherapie. Langj. klinische Erfahrung in Psychiatrie, Neurologie, Onkologie, Psychosomatik und in der Ambulanz, Therapeutikum Berlin.

1d) Malen mit Pastell:
„Vom Bild mit schwachen Formkräften zu Form und Ausdrucksstärke“

Wenn der Wille zu wenig vom Ich befeuert wird, kann dieses im Malerischen sichtbar werden, z.B. durch ausfließende, verwaschene und eher formlose Farb- und Formgestaltungen. Das Bild hat keinen „Biss“, es wirkt etwas ausdrucksarm und blass.
In diesem Workshop bieten uns Bilder von Patienten und Künstlern Beispiele zur Betrachtung des eher schwachen Willens. Die TeilnehmerInnen wählen daraus ein Motiv als Ausgangsbild und entwickeln dazu Folgebilder, die nach und nach zu Form und Aussage führen. Es folgen Bildbetrachtung und Erfahrungsaustausch.

3a) Malen mit Pastellkreide: „Vom Chaos zur Ordnung“ – öffentlich

Wenn der pure, überschießende Wille alleingelassen wird vom Ich, kann es zu Chaos im bildnerischen Ausdruck kommen! Die Bewegungen im Bild wirken eher ungerichtet oder ungestüm und ziellos.
Beginnend mit einem selbsterschaffenen Chaos-Bild der TeilnehmerInnen, wird in der Vorbereitung zum zweiten Bild willentlich eine Entscheidung getroffen, die den Ausgangspunkt für das zweite „vom Ich geführten“ Bild darstellt. Nach den jeweiligen Malübungen betrachten wir gemeinsam die Bilder und werten sie bezüglich der erlebten Erfahrungen aus.

Angelika Ciesielski; Künstlerische Therapie – Mediation – Biografieberatung
Kunsttherapeutin/ Lehrtherapeutin BVAKT, Biografieberaterin
Mediatorin/Ausbilderin BM®, HP Psychotherapie


2b) Malen mit Kohle – „Tun im Nicht-Tun“

Eine Technik nach Liane Collot d`Herbois, die weiten Raum für therapeutisches Handeln eröffnet.
Der Umgang mit Hell und Dunkel ermöglicht Selbstwahrnehmung im Tun und Wahrnehmen des Geschehens innerhalb der Gesetzmäßigkeiten von Licht und Finsternis.

3b) Formenzeichnen: „Achtsamkeit und Selbstermächtigung“- öffentlich

Achtsamkeit fragt: Was tue ich eigentlich?
Selbstermächtigung sagt: Ich mache das jetzt!
Formenzeichnen gibt Struktur und hilft Handlungsspielraum zu erleben zwischen Wahrnehmen und Tun.

Erika Möwius .
Dipl. Kunsttherapeutin (FH), BVAKT, HP Psychotherapie, Atelier für Kunsttherapie, Onkologie und Psychosomatik Berlin-Weissensee

2c) und 4a): Übungen und Formenzeichnen
“Sei für andere da, aber achte gut auf dich.“

Wie ich durch Achtsamkeit in meiner Kraft bleibe.
Achtsamkeit-Übungen, Meditationen und Formenzeichnen unterstützen
diesen Weg zu mehr Selbst-Erkenntnis, -Stärkung und -Mitgefühl.

Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die als Therapeuten/Innen, Lehrende oder Beratende arbeiten und die sich innerlich
stärken, nähren und regenerieren möchten. Es wird über die Bedeutsamkeit und den Umgang mit Achtsamkeit im Alltag gesprochen und Übungen aus der Achtsamkeitspraxis (MBSR), Meditation und dem kunsttherapeutischem Formenzeichnen vorgestellt, praktiziert und vertieft.

Susann Starck: Anthroposophische Kunsttherapeutin, Anti-Stress- und Achtsamkeit-Trainerin
Coach, Dozentin, Seminarleiterin, seit 2003 Inhaberin von Starck und Starck, Werkstatt für Veränderung.


2d) Vortrag und künstlerische Übungen.
„Ich-Geführt, was bedeutet das?“ – Psychosomatik, Psychiatrie

Sind wir nicht ständig damit beschäftigt, Ich-geführte Entscheidungen zu erringen und auch durchzuführen?
Welche Krankheitsbilder zeigen sich bei mangelnder Ich-Führung und welche bei Übertriebener Ich-Regulierung?
Wir begeben uns auf Forschungsreise und erkunden den Umgang mit Ton.

3c) Plastizieren: – öffentlich
“Ich will etwas erreichen!” – Transformation der Willenskräfte.

Am Ton wird der Wille des Gestaltenden sichtbar. Zwänge ich dem Material meinen Willen auf, werden die Grenzen des Machbaren sichtbar. Bewege ich nichts, bewegt sich nichts. Durch die Kommunikation und Auseinandersetzung unserer Willenskräfte mit der Materie, gestalten wir uns ein Gegenüber, verwandeln es und kommen in Einklang im künstlerischen Prozess.

Djorna Biswas, Dipl. Kunsttherapeutin/-Päd., Biografiearbeit mit Künstlerischen Mitteln
28 Jahre Asha Atelier

4b): Bleistift, Kohle, Kreide „Bäume“ unsere stillen Freunde“

Wir werden den Baum zeichnerisch über verschiedene Übungen erfahren.
Der Baum als stabilisierende Kraft im therapeutischen Setting..
Psychosomatik und Prävention
Einatmen und Ausatmen
Material: Bleistift, Kohle und Kreide.

Isabel Korallus, Dipl. Kunsttherapeutin, Kunstpädagogin (FH), BVAKT, Künstlerin, Kunstgeschichte. Freischaffend, atelier baustelle, Berlin-Schöneberg.


4c) Plastizieren: „Wille und Kraft in Individuum und Gemeinschaft“

Die Arbeit mit Ton eignet sich besonders, Gruppenprozesse anzustoßen. Das Eigene erschaffen, es in einen Kontext stellen, Verbindung eingehen, Wandlung zulassen, sich dem schöpferischen Strom einer Gruppe hingeben,
Neuland entdecken und würdigen. In sieben Schritten können Willensprozesse in Gruppen erlebt werden.

Ute Holtkamp, Kunsttherapeutin BVAKT, Ausbildung: Artabanschule für künstlerische Therapie, Tätigkeiten in verschieden Kliniken/ psychotherapeutischen Einrichtungen und im eigenen Atelier in Kreuzberg.


4d) Malen: „Hilfestellung auf dem Weg zum Ich-Bewußtsein“
in der Heilpädagogik und Geriatrie.

Beate Gerloff, Anthroposophische Kunsttherapeutin BVAKT, Heilpädagogik/ Sozialtherapie

Ausführliches Programm