Tagung Programm

22.-24. 3. 2019 FREITAG – SONNTAG: „Anthroposophische Kunsttherapie – eine Quelle der Erneuerung“


22.-24. 3. 2019 FREITAG – SONNTAG:

„Anthroposophische Kunsttherapie – eine Quelle der Erneuerung“
Kunsttherapie Tagung im Rudolf Steiner-Haus Berlin

22.3. FREITAG, 18-21 Uhr
23.3. SAMSTAG, 9:30 -21 Uhr
24.3. SONNTAG, 9:30 – 13:30 Uhr

Im Jahr des 100 jährigen Jubiläum der Waldorfpädagogik und zum über 90 jährigen Bestehen der Anthroposophischen Kunsttherapie, möchten wir medizinische und therapeutische Fachkräfte und Interessierte zu dieser Fachtagung einladen. Ist es nicht die freie Entfaltung über das künstlerische Gestalten, das dem Menschen den Zugang zu sich selbst und der Welt eröffnet, sein Gehirn im kreativen Denken vernetzt, Brücken zu unbekannten Gebieten baut, und den Forschergeist anregt? In der Kunsttherapie kann der Mensch aktiv in seinen Genesungsprozess eingreifen und mitgestalten. Wir laden Sie herzlich ein, mit KollegInnen aus therapeutischen, medizinischen, pflegerischen und pädagogischen Berufen, die heilende Wirkung der künstlerischen Therapien im schöpferischen Prozess des Gestaltens zu erleben und nach zu vollziehen. In vier parallel laufenden Workshops im Zeichnen, Malen und Plastizieren, und in fachspezifischen Schwer- punkt-AGs aus der Praxis, der Klinischen Kunsttherapie, Psychiatrie und Psychosomatik, Onkologie, Freie Praxis, Heilpädagogik, Trauma, Stressbewältigung und Prävention können Tagungsteilnehmer/innen sich fortbilden.

Für Tagungsbesucher und Interessierte an der Anthroposophischen Medizin und ihrem Heilmittel – der Kunsttherapie, haben wir spezielle Zeiten eingerichtet und gekennzeichnet. Die öffentlichen Abend-Vorträge von Dr. Michaela Glöckler und Dr. Friedemann Schad geben tiefe Einblicke in die Wirkweise der Anthroposophischen Kunsttherapie aus Ärztlicher Sicht.

Fr. 22.3.19   18 Uhr Ankunft

18:30 Uhr Begrüßung, Einführung, Künstlerische Übungen
19:30 Uhr Vortrag: Kunst – ein Weg zur Ergreifung des Ich – ein Instrument für Entwicklung und Heilung. Frau Dr. Michaela Glöckler
Was bedeutet die Anthroposophische Kunsttherapie. Das salutogenetische Potential der Kunst. Entwicklung und Heilung durch Künstlerische Tätigkeit – ein Muss im digitalen Zeitalter
Dr. Michaela Glöckler, Kinderärztin, von 1988-2016 Leitung der Med. Sektion Dornach

Sa. 23.3.19 von 9:30 – 17 Uhr Intern für Tagungsteilnehmer/innen.
Arbeitsgruppen aus der Praxis:
1a) Malen: Wenn Kunst zum Heilmittel wird. Klinische KT, Onkologie, Palliativ, Erika Gonsior
2a) Zeichnen: Farbe und Linie in Formen gebunden. Prävention, Isabel Korallus
3a+b) Plastizieren: Platonische Körper und ihre Verwandlungsformen, Teil I + II. Psychiatrie, Psychosomatik, Angela Freyer
4a) Aus der Praxis: Kommunikation und Gesprächsführung, Angelika Ciesielski

1b) Malen: Lebensfäden. Prävention und Stressmanagement, Sabine Olearius
2b) Formen-Zeichnen: Formen in Wandlung, Onkologie und Psychosomatik, Erika Möwius
4b) Zeichnen und Plastizieren: Arbeit mit Flüchtlingen und Traumatisierten. Schule + freie Praxis, Djorna Biswas

17:15- 18:45 Uhr 3. Teil Arbeitsgruppen: öffentlich für Tagungsteilnehmer und -Besucher
1c) Malen mit Pastell: Schlafen, Träumen, Wachsein, drei Ebenen des Bewusstseins, Angelika Ciesielski
2c) Formenzeichnen: im Gleichgewicht – aus dem Gleichgewicht, Erika Möwius
3c) Plastizieren: Begegnung mit der Innere Quelle, Djorna Biswas
4c) Malen: Heilpädagogik und Sozialtherapie, Ingrid Lamour und Beate Gerloff

20 Uhr Abendvortrag: öffentlich

Das Wirken der Kunsttherapie in der Psychosomatik und Onkologie im Klinischen Kontext. Dr. med. Friedemann Schad. 
Leiter des Onkologischen Zentrums, Interdisziplinäre Onkologie und Palliativmedizin im Gemeinschaftskrankenhaus Havelhöhe, Berlin

Sonntag, 24.3.19 von 9:30 – 13:30 Uhr intern für Tagungsteilnehmer
1d) Malen: „Wenn Kunst zum Heilmittel wird“, Onkologie, Palliativ, Erika Gonsior
2d) Plastizieren: “Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile”, Salutogenese, Ute Holtkamp
3d) Die Plastik: Lebensbäume, Psychosomatik, freie Praxis, Sabine Olearius
4d) Malen und Zeichnen: Aus der Heilpädagogischen Arbeit, Ingrid Lamour und Beate Gerloff

Ort: Rudolf Steiner Haus, Bernadottestr. 90/92, 14195 Berlin-Dahlem
Anmeldung: info@aktbb.org

online: www.aktbb.org, T. 0152 29281385 (Koordination)
Kosten: Tagungsgebühr 190.-/Frühbucher 160.- bis 31.1.19 /

150.- ermäßigt

Für Tagungsbesucher:

Vortrag: 10.-/7.- ermäßigt,

Workshop € 20.-/15.- ermäßigt
Mit 18 Fortbildungspunkte vom BVAKT anerkannt

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Vortragsankündigung einzeln:
22.3. FREITAG, 19:30 Uhr
Kunst – ein Weg zur Ergreifung des Ich – ein Instrument für Entwicklung und Heilung. Frau Dr. Michaela Glöckler
Was bedeutet die Anthroposophische Kunsttherapie. Das salutogenetische Potential der Kunst. Entwicklung und Heilung durch Künstlerische Tätigkeit – ein Muss im digitalen Zeitalter
Dr. Michaela Glöckler, Kinderärztin, von 1988-2016 Leitung der Med. Sektion Dornach
Ort: Rudolf Steiner Haus, Bernadottestr. 90/92, 14195 Berlin-Dahlem
Kosten: 10.-/7.- ermäßigt
Im Rahmen der AKTBB Kunsttherapie-Tagung

23.3. SAMSTAG, 20 Uhr Vortrag:
Das Wirken der Kunsttherapie in der Psychosomatik und Onkologie im Klinischen Kontext.
Dr. med. Friedemann Schad.
Leiter Onkologisches Zentrum, Interdisziplinäre Onkologie und Palliativmedizin im Gemeinschaftskrankenhaus Berlin Havelhöhe
Ort: Rudolf Steiner Haus, Bernadottestr. 90/92, 14195 Berlin-Dahlem
Kosten: 10.-/7.- ermäßigt
Im Rahmen der AKTBB Kunsttherapie-Tagung

 

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